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Flash und seine Folgen

Flash ist ein Standard für sogenannte "Rich Internet Applications". Damit lassen sich viele Dinge realisieren, die HTML nicht kann. Angefangen von einer kleinen Animation für einen Button bis hin zu komplexen Navigationen, Spielen oder interaktiven Filmen.

Flash hat aber auch gewisse Nachteile:

  • Der Besucher benötigt spezielle Zusatzsoftware, ein Plugin, um die Datei betrachten zu können
  • Flash kann nicht nur ressourcen-verzehrend sein, sondern setzt bei größeren Projekten eine höhere Bandbreite bzw. längere Ladezeiten voraus
  • Der Besucher kann die Schriftgröße seinen Bedürfnissen nicht anpassen, zudem passen sich Zeilenumbrüche nicht der Fenstergröße an
  • Die Navigationselemente des Browers funktionieren nicht
  • Lesezeichen können nicht auf Inhalte in einer Flashseite gesetzt werden
  • Die fast grenzenlosen Möglichenkeiten von Flash setzen ein hohes Maß an GUI-Design voraus
  • Auf mobilen Endgeräten, wie einem Handy, dem iPhone oder einem Blackberry ist Ihre Webseite nicht erkennbar
  • Der Einsatz von Flash macht Teile Ihrer Internetseite für Suchmaschinen unsichtbar
  • Die Pflege von Inhalten ist aufwendiger
  • Für spezielle Anwendungen ist Flash sicherlich das beste Format - bedenken Sie aber dass der Einsatz von Flash es Menschen mit Einschränkungen schier unmöglich macht, die Inhalte nutzen zu können.

Sollten Sie sich dennoch für eine Flash-Seite entscheiden, so bieten Sie sie immer noch eine konventionelle Form in HTML an und lassen Sie den Besucher entscheiden, welches Format er bevorzugt.

Eine Sammlung der Besten Flash-Sites finden sie auf The Favourite Website Award.

 


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